Plaza Mayor
Plaza Mayor de Madrid
Ein 400 Jahre alter Platz, eingerahmt von rotockerfarbenen Gebäuden
- Öffnungszeiten
- 24 Stunden geöffnet
- Adresse
- Im Herzen der Altstadt, fünf Minuten westlich von Sol entlang der Calle Mayor, zugänglich durch neun Torbögen
Zwäng dich durch einen schmalen Bogengang, und plötzlich öffnet sich der Himmel: Gleichmäßige rotockerfarbene Fassaden mit Eisenbalkonen umschließen alle vier Seiten. Der 1619 fertiggestellte Platz war Schauplatz von Stierkämpfen, Inquisitionsprozessen und königlichen Festzügen. Sein Markenzeichen ist die bemalte Fassade der Casa de la Panadería an der Nordseite, in der Mitte sitzt Philipp III. hoch zu Ross. Auf den Caféterrassen unter den Arkaden zahlst du für die Aussicht; wie die Madrilenen holst du dir lieber in einer Bar der Seitenstraßen ein bocadillo de calamares (Brötchen mit frittiertem Tintenfisch) und isst es auf dem Platz. Im Dezember füllt ihn ein Weihnachtsmarkt.
Anreise
- Metro L1/L2/L3 Sol, 5 Gehminuten
- Zeitbedarf: 30 Minuten bis 1 Stunde
Vor deinem Besuch
- Vor 9:00 Uhr kannst du den Platz fast menschenleer fotografieren
- Der Mercado de San Miguel liegt gleich westlich; verbinde beide Besuche
- Viele finden die roten Fassaden nachts im Lampenlicht am schönsten
- Beste Zeit: Frühmorgens oder nach Einbruch der Dunkelheit
Das gefällt
- Die bemalte Fassade der Casa de la Panadería an der Nordseite
- Brötchen mit frittiertem Tintenfisch aus den Bars rund um den Platz, ein lokaler Favorit
- Die Altstadtgassen unterhalb der Treppen am Arco de Cuchilleros an der Südwestecke
Weniger gut
- Die Terrassencafés unter den Arkaden gelten vielfach als überteuert für das Gebotene
- Ständige Warnungen vor Taschendieben, wie auf jedem vollen Platz
Nahe Plaza Mayor
- La Campana — Ein Tintenfischring-Baguette für €4.50 an der Plaza Mayor
- Mesón del Champiñón — Champignons von der Grillplatte am Zahnstocher in einer Kellerbar unter dem Platz
- El Riojano — Eine Konditorei aus dem 19. Jahrhundert mit alten Holzvitrinen
- Chocolatería San Ginés — Seit 1894 werden hier Churros in dicke Schokolade getunkt
- Sobrino de Botín — Spanferkel aus dem Holzofen, hier wird seit 1725 gebraten