Checkpoint Charlie
Checkpoint Charlie, Friedrichstraße
Der berühmte Grenzübergang des Kalten Krieges; ein kurzer Fotostopp
- Öffnungszeiten
- Im Straßenraum, jederzeit zugänglich
- Tickets
- Kostenlos (Museen in der Nähe kosten separat)
- Adresse
- Friedrichstraße, Ecke Zimmerstraße
Hier lag der US-Army-Kontrollpunkt, an dem Ausländer und Diplomaten zwischen Ost- und Westberlin wechselten, berühmt durch die Fotos von 1961, auf denen sich US-amerikanische und sowjetische Panzer gegenüberstehen. Das Häuschen und die Sandsäcke auf der Straße sind heute Nachbildungen, und über der Straße hängen große Porträts eines amerikanischen und eines sowjetischen Soldaten. Viele Besucher finden die Souvenirläden und Fast-Food-Lokale ringsum enttäuschend, aber die Tafeln im Freien und der im Pflaster markierte Mauerverlauf lohnen einen Blick. Die Topographie des Terrors liegt fünf Minuten entfernt – verbinde beide.
Anreise
- U6 Kochstraße/Checkpoint Charlie, 1 Minute zu Fuß
- Zeitbedarf: 15–20 Minuten
Vor deinem Besuch
- Zehn bis zwanzig Minuten reichen völlig; lies erst die kostenlosen Straßentafeln, bevor du für ein Museum zahlst.
- Fotografiere von der gegenüberliegenden Ecke, um Wachhäuschen und Soldatenporträt zusammen aufs Bild zu bekommen.
- Geh fünf Minuten nach Westen zur Topographie des Terrors, um ein echtes Mauerstück zu sehen.
- Beste Zeit: Vor 9:00 Uhr
Das gefällt
- Das nachgebaute Wachhäuschen und das Schild „You are leaving the American sector“ („Sie verlassen den amerikanischen Sektor“).
- Tafeln am Straßenrand zur Panzerkonfrontation von 1961.
- Kostenlos und fünf Minuten von der Topographie des Terrors entfernt.
Weniger gut
- Eine Nachbildung, umgeben von Touristenläden – viele finden den Ort wenig beeindruckend (Tripadvisor 3.3).
- Die kostümierten „Soldaten“ am Wachhäuschen verlangen Geld für Fotos.
Nahe Checkpoint Charlie
- Tim Raue — Zwei Michelin-Sterne, asiatisch inspirierte Spitzenküche
- Nobelhart & Schmutzig — Essen am Tresen, ausschließlich mit Produkten aus Berlin und Brandenburg
- Topographie des Terrors — Kostenloses Dokumentationszentrum zur NS-Geschichte am früheren Gestapo-Sitz
- Jüdisches Museum Berlin — Der Zickzackbau ist selbst das Ausstellungsstück
- Gendarmenmarkt — Zwei Kuppeln und ein Konzerthaus: Berlins schönster Platz