Jüdisches Museum Berlin
Jüdisches Museum Berlin
Der Zickzackbau ist selbst das Ausstellungsstück
- Öffnungszeiten
- Di–So 10:00–18:00, Mo geschlossen (letzter Einlass 17:00)
- Tickets
- Dauerausstellung kostenlos; Sonderausstellungen kosten Eintritt
- Adresse
- Lindenstraße, Kreuzberg: ein zinkverkleideter Zickzackflügel, angebaut an einen barocken Altbau
Daniel Libeskinds zinkverkleideter Bau sieht von oben aus wie ein zerbrochener Davidstern. Du betrittst ihn durch den barocken Altbau und gelangst unterirdisch in den neuen Flügel; spätestens im zweiten Korridor hast du die Orientierung verloren – genau so ist es gewollt. Die Wege enden am Holocaust-Turm, den nur ein einziger Lichtschlitz erhellt, und am Garten des Exils, aus dessen schrägen Betonpfeilern oben Olivenbäume wachsen. Die Dauerausstellung folgt dem deutsch-jüdischen Leben von der Römerzeit bis heute.
Anreise
- U1/U3/U6 Hallesches Tor oder U6 Kochstraße, 5–10 Minuten zu Fuß
- Zeitbedarf: 2–3 Stunden
Vor deinem Besuch
- Buche online ein Zeitfenster, um am Eingang kürzer anzustehen.
- Allein für die Dauerausstellung brauchst du gut zwei Stunden.
- Große Taschen müssen ins Schließfach.
- Beste Zeit: Wochentags am Vormittag
Das gefällt
- Schräge Böden und Wände: Du spürst es in den Beinen, bevor du ein Wort gelesen hast.
- Der Garten des Exils mit Olivenbäumen auf schrägen Pfeilern.
- Der Holocaust-Turm, nur durch einen schmalen Schlitz weit oben erhellt.
Weniger gut
- Die Architektur geht unter die Haut; lass dir danach etwas Zeit zum Durchatmen.
- Taschenkontrollen am Eingang sorgen an gut besuchten Tagen für eine Schlange.
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