Porto Reiseinfos
Stell dich bei Sonnenuntergang auf die obere Ebene der Brücke Dom Luís I, und du hast alles auf einmal vor dir: links Ribeiras orange Dächer und Häuser mit Wäscheleinen, die stufenweise zum Fluss hinunterrücken; rechts die Uferpromenade von Gaia mit den Schildern der alten Portweinkellereien. Dazwischen liegen auf dem Douro flache hölzerne Rabelo-Boote, die einst Weinfässer transportierten, und hinter dir rattert eine Metro über die Brücke. An den meisten Tagen in Porto überquerst du diese Brücke mehrmals.
Die Stadt ist klein und steil. Die blau gekachelte Halle des Bahnhofs São Bento, der Clérigos-Turm und die Buchhandlung Lello liegen jeweils nur 10–15 Gehminuten auseinander, und fast jede dieser Minuten führt auf Kopfsteinpflaster bergauf oder bergab. Die Belohnung: An jeder Ecke warten ein Espresso, hier „cimbalino“ genannt, und ein Puddingtörtchen. Zum Abendessen kann es eine Francesinha sein: ein mit Fleisch und Käse gestapeltes Sandwich, das in Bier-Tomaten-Sauce versinkt.
Die meisten Besucher fliegen zum Flughafen Porto, der Direktverbindungen in ganz Europa hat, oder landen in Lissabon und fahren drei Stunden mit dem Zug nach Norden. Drei oder vier Tage reichen für Altstadt, Fluss und Portweinkellereien; für die Weinberge im Douro-Tal planst du einen weiteren ein. Bring Schuhe mit griffiger Sohle mit.
Flughafen Francisco Sá Carneiro (Porto) (OPO)
- Metrolinie E (violett): Etwa 30–35 Minuten bis Trindade · Z4-Einzelfahrt €2.30 (Tarif 2026) + einmalig €0.60 für die Andante-Karte
- STCP-Busse 601, 602, 604 und Nachtbus 3M: Je nach Linie und Verkehr 40 Minuten bis eine Stunde ins Zentrum · Gleicher Andante-Z4-Tarif wie die Metro (€2.30) · vor Ort prüfen
- Uber und Bolt: Etwa 20–30 Minuten ins Zentrum · Ungefähr €10–25 je nach Uhrzeit und Nachfrage; der Preis steht vor der Fahrt in der App fest
- Taxi (mit Taxameter): Etwa 20–30 Minuten ins Zentrum · Nach Taxameter; ungefähr €20–30 ins Zentrum inklusive Gepäck- oder Nachtzuschlägen (vor Ort prüfen)
- Visum: Visumfrei 90/180 Tage; EES-Biometrie
- Anreise per Flugzeug: Kein Direktflug; ein Umstieg, 17–22 Std.
- Zeitzone: UTC+0 (UTC+1 im Sommer)
- Währung: Euro; Karten meist möglich, manche Tascas nur bar
- Bezahlen: Karten problemlos; immer in Euro zahlen
- Strom: 230V; Stecker Typ C/F
- Sprache: Portugiesisch; Englisch weit verbreitet
- Internet: Keine Einschränkungen; EU-eSIM praktisch
- Notfälle: 112; Botschaft in Lissabon
- Beste Reisezeit: Mai–Juni, September