Okinawa Reiseinfos

Wenn du aus dem Flughafen Naha trittst, fällt dir als Erstes die Luft auf. Selbst im Oktober sind es 28°C, eine feuchte Meeresbrise streicht durch die Palmen, und Familien mit kleinen Kindern stehen schon an den Shuttles zu den Mietwagenstationen an. Mit der Monorail bist du in etwa fünfzehn Minuten in der Stadt. Auf der Kokusai-dori dringt Sanshin-Musik aus den Souvenirläden, und oben im Fischmarkt kommt der Fisch frittiert auf den Tisch, den du unten ausgesucht hast.

Das wahre Gesicht der Insel findest du weiter nördlich. Auf der Route 58 kommst du am Riesenrad des American Village in Chatan vorbei und dann an die Küste von Onna, wo sich Resorts an korallengesäumten Buchten aneinanderreihen. Stell dich am Kap Manzamo auf die Klippe über dem Felsen in Form eines Elefantenrüssels, fahr noch eine Stunde weiter, und im riesigen Becken des Churaumi-Aquariums auf der Motobu-Halbinsel gleitet ein Walhai vorbei. Da es auf der Insel nur eine Monoraillinie gibt, mieten die meisten Besucher ein Auto.

Von Taipeh, Shanghai oder Hongkong ist es nur ein kurzer Flug, von Tokio sind es unter drei Stunden. Alles läuft einen Takt langsamer als auf dem japanischen Festland. Gib ein paar Tropfen Koregusu, in Awamori eingelegte Chilis, in eine Schüssel Okinawa-Soba und lass den Tag mit einer Dose Orion ausklingen, während die Sonne im Ostchinesischen Meer versinkt.

Flughafen Naha (OKA)