Nagoya Reiseinfos

Bestell morgens um acht in einem Kissaten im Viertel einen Kaffee, und du bekommst eine dicke Scheibe Toast und ein gekochtes Ei dazu – bezahlen musst du nur den Kaffee. Der Toast ist großzügig mit Butter und süßer roter Bohnenpaste bestrichen. Die Einheimischen nennen das „Morning“, und am Wochenende bilden sich dafür Schlangen vor den Cafés. So beginnt Nagoya seinen Tag.

Mittags gibt es Hitsumabushi, gegrillten Aal auf Reis, den du in Viertel teilst und auf drei verschiedene Arten isst. Abends stehen Schweineschnitzel unter fast schwarzer Misosauce und pfeffrige frittierte Hähnchenflügel mit Fassbier auf dem Tisch. Hierher kommt man für Essen mit kräftigem Geschmack. Schau zwischendurch zu den goldenen Shachihoko auf dem Dach der Burg Nagoya hinauf, stöbere in den Einkaufspassagen von Osu zwischen Secondhandkleidung und Straßensnacks und fahr auf den alten Fernsehturm in Sakae (heute Chubu Electric Power MIRAI TOWER), um auf das Raster der schnurgeraden Straßen hinabzublicken.

Das Herumkommen ist einfach. Der Flughafenexpress μSKY erreicht den Bahnhof Nagoya in etwa einer halben Stunde, und eine Handvoll U-Bahn-Linien erschließt fast die ganze Stadt. Mit dem Shinkansen bist du in 35 Minuten in Kyoto und in 1 Stunde 40 in Tokio, Nagoya passt also gut in eine Kansai- oder Tokio-Reise. Es ist deutlich weniger überlaufen als Tokio oder Osaka.

Chubu Centrair International Airport (NGO)