Castello Sforzesco & Rondanini-Pietà
Castello Sforzesco · Museo Pietà Rondanini
Eine rote Backsteinburg mit Michelangelos letzter Skulptur
⚠ Museen Mo. geschlossen
- Öffnungszeiten
- Höfe täglich 07:00–19:30 (kostenlos); Museen Di.–So. 10:00–17:30 (letzter Einlass etwa 17:00), montags sowie am 25. Dez., 1. Jan. und 1. Mai geschlossen
- Tickets
- Kombiticket für die Museen €10 (neue Tarife der städtischen Museen Mailands ab 10. Mai 2026); ermäßigte Tickets kosten 50% des Vollpreises; verschiedene Gruppen haben freien Eintritt. Vor Ort oder online kaufen
- Adresse
- Piazza Castello; geh unter dem Filarete-Uhrturm hindurch und über die Innenhöfe zu den Museumseingängen
Wenn du vom Dom die Via Dante entlanggehst, schließen eine rote Backsteinmauer und ein Uhrturm die Straße ab. Hinter dem Tor liegen große, offene Innenhöfe, durch die alle kostenlos schlendern können. Mit einem Ticket kommst du in die Museen; der Star ist die Rondanini-Pietà, die allein im ehemaligen spanischen Hospitalflügel steht. Michelangelo arbeitete noch wenige Tage vor seinem Tod daran, und die beiden grob behauenen, geneigten Figuren wirken verblüffend modern. Hinter dem rückwärtigen Tor erstreckt sich der Parco Sempione bis zum Friedensbogen.
Anreise
- Metro M1 Cairoli direkt davor; M2 Lanza, 5 Minuten
- Zeitbedarf: 30 Minuten für die Höfe; mit Museen 2–3 Stunden
Vor deinem Besuch
- Wenig Zeit? Nur die Rondanini-Pietà und danach die Höfe
- Am ersten Sonntag im Monat kostenlos, für unter 25-Jährige auch am zweiten Dienstag (städtische Museen Mailands ab Mai 2026)
- Der Brunnen vor dem Uhrturm ist der klassische Fotospot
- Beste Zeit: Vormittags unter der Woche
Das gefällt
- Die Rondanini-Pietà allein in einem dämmrigen Saal; geh um sie herum, um die rohen Meißelspuren zu sehen
- Höfe und Mauern sind kostenlos zugänglich – schon bei einem Spaziergang erlebst du die Burg
- Hinten geht es direkt in den Parco Sempione über
Weniger gut
- Die Museen verteilen sich auf viele Abteilungen; der Rundgang ist unübersichtlich und anstrengend, wenn du alles sehen willst
- Auf dem Vorplatz sind aufdringliche Armbandverkäufer unterwegs
Nahe Castello Sforzesco & Rondanini-Pietà
- Triennale Milano — Designausstellungen, ein Garten und eine Dachterrasse über dem Park
- San Maurizio al Monastero Maggiore — Eine Kirche voller Fresken vom Boden bis zur Decke
- Brera-Viertel — Kopfsteinpflaster und efeubewachsene Mauern, bei Dämmerung voller Cafétische
- Das letzte Abendmahl (Santa Maria delle Grazie) — Fünfzehn Minuten, vierzig Menschen: Leonardos Wandgemälde, wenn du ein Ticket ergatterst
- Parco Sempione & Arco della Pace — Eine lange Rasenfläche hinter dem Schloss, mit einem Triumphbogen am Ende