Manila Reiseinfos

Nach 22:00 Uhr am Terminal 1. Du trittst hinaus in die warme, schwere Luft und stehst vor einer Reihe nummerierter Grab-Abholplätze. Das Stadtzentrum liegt kaum zehn Kilometer entfernt, doch im Verkehr kann das leicht eine Stunde dauern. Die erste Lektion Manilas: Entfernungen misst du in Minuten, nicht in Kilometern.

Metro Manila ist keine einzelne Stadt, sondern sechzehn zusammengewachsene. Makati und BGC stehen für Glastürme, Rooftopbars und Einkaufszentren; im alten Manila rumpeln pferdegezogene Calesas über die Steinstraßen von Intramuros, der ummauerten spanischen Stadt. Jenseits des Flusses ist Binondo seit 1594 eine Chinatown, und aus jeder Seitengasse zieht der Dampf von Teigtaschen. In der Abenddämmerung füllt sich die Ufermauer der Manila Bay mit Menschen, die auf den berühmten orangefarbenen Sonnenuntergang warten.

Das Essen ist unkompliziert und kräftig: in Essig und Sojasauce geschmortes Adobo, säuerliche Sinigang-Suppe, auf der heißen Platte brutzelndes Sisig und Halo-halo, hoch aufgetürmtes Schabeis mit allem Möglichen. Ab Juni bringt der Südwestmonsun Regen, häufige Taifunwarnungen und manchmal überflutete Straßen – ein Regenschirm und reichlich Zeitpuffer gehören hier zur Grundausstattung.

Ninoy Aquino International Airport (NAIA) (MNL)