Straßenbahn 28
Elétrico 28E (Martim Moniz – Campo de Ourique/Prazeres)
Eine gelbe Holzstraßenbahn durch fünf Hügelviertel
⚠ Taschendiebe
- Öffnungszeiten
- Täglich etwa alle 10–15 Minuten; erste und letzte Fahrten in der Carris-App oder auf der Website nachsehen
- Tickets
- €3.30 an Bord (Carris-Tarife 2026); Einzelfahrt mit Navegante-Karte €1.90, Zapping €1.72, Carris/Metro-Ticket für 24 Stunden €7.25
- Adresse
- Start an der Haltestelle Martim Moniz auf der Praça Martim Moniz; das andere Ende liegt am Friedhof Prazeres in Campo de Ourique
Eine gelbe Holzstraßenbahn im Stil der 1930er-Jahre zwängt sich durch Gassen, die kaum breiter sind als sie selbst, und arbeitet sich knirschend die Hügel hinauf und hinunter. Von Martim Moniz steigt sie nach Graça hinauf, rattert an Alfamas Aussichtspunkten vorbei, fährt hinab in die Baixa und dann wieder durch Chiado und Estrela hinauf nach Campo de Ourique. Hauswände zum Greifen nah und das Klingeln in den Haarnadelkurven machen den ganzen Reiz aus. Im April–Mai 2026 wurde der westliche Abschnitt wegen Straßenarbeiten an der Calçada da Estrela mit Bussen bedient; am 11. Mai wurde der Straßenbahnbetrieb auf der gesamten Strecke wieder aufgenommen.
Anreise
- Metro Martim Moniz, grüne Linie, direkt an der Haltestelle
- Zeitbedarf: 40–50 Minuten von Endstation zu Endstation
Vor deinem Besuch
- Steig am ruhigeren Ende Campo de Ourique/Prazeres ein oder fahr vor 9:00 Uhr
- Mit aufgeladener Navegante-Karte (€1.90 oder €1.72 mit Zapping) fährst du günstiger als zum Barpreis von €3.30; das Ticket für 24 Stunden kostet €7.25
- Trag deine Tasche vorne und halte dein Handy nicht aus dem Fenster
- Beste Zeit: Wochentags vor 9:00 Uhr oder nach 19:00 Uhr
Das gefällt
- Die Fahrt durch die engen Gassen zwischen Graça und Alfama; schnapp dir einen Fensterplatz
- Auch praktisch als Verkehrsmittel zwischen Aussichtspunkten, Burg und Chiado
- Der westliche Abschnitt an der Estrela-Basilika vorbei ist viel ruhiger
Weniger gut
- In Martim Moniz kannst du 30–60 Minuten anstehen, und im Stehen siehst du wenig
- Überfüllt und berüchtigt für Taschendiebe
Nahe Straßenbahn 28
- A Ginjinha (Espinheira) — Seit 1840 ein Gläschen Sauerkirschlikör Ginjinha im Stehen
- Burg São Jorge — Die höchsten Burgmauern der Stadt; komm zum Sonnenuntergang
- Confeitaria Nacional — Lissabons große alte Konditorei, seit 1829 geöffnet
- Floresta das Escadinhas — Fisch vom Holzkohlegrill nur mittags, tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
- O Velho Eurico — Alte Tasca, junges Team, heiß begehrte Tische