Hakone Reiseinfos

Schnapp dir im Romancecar ab Shinjuku einen Platz ganz vorn: Der Führerstand liegt darüber, durch die Scheibe siehst du also nur die Gleise, die auf dich zurasen. Etwa anderthalb Stunden später steigst du in Hakone-Yumoto aus, und schon duftet die Luft nach heißen Quellen. Ab hier besteht Sightseeing vor allem aus Umsteigen: Eine kleine rote Bergbahn arbeitet sich mit Richtungswechseln im Zickzack den Hang hinauf, dann folgt ab Gora eine Standseilbahn und ab Sounzan eine Luftseilbahn.

Sobald die Gondel den Kamm überquert, wird der Boden unter dir grau. Das ist Owakudani, ein Tal, in dem aus jeder Spalte weißer Schwefeldampf quillt; bei klarem Wetter thront direkt dahinter der Fuji. Schäle ein pechschwarzes, in heißem Quellwasser gekochtes Ei, fahr mit der Gondel hinunter, und am Ashi-See wartet ein dreimastiges Piratenschiff. Am anderen Ufer markiert ein rotes Torii im flachen Wasser den Hakone-Schrein.

Du kannst die Runde als Tagesausflug machen, aber eigentlich solltest du in Hakone übernachten. Der Abend ist das Entscheidende: ein Yukata, ein Bad im Freien, Bergnebel, der herabzieht, während du im warmen Wasser liegst. Lass dein großes Gepäck vom Bahnhof Yumoto zu deiner Unterkunft schicken und reise mit leichtem Gepäck. Plane außerdem Puffer ein, denn am Wochenendnachmittag stehen die Busse auf den Bergstraßen oft lange im Stau.

Flughafen Tokio-Haneda (HND)

Flughafen Tokio-Narita (NRT)

Zentrum von Tokio (Shinjuku / Bahnhof Tokio) (TYO)