Guam Reiseinfos

Neun Uhr morgens am Tumon Beach: zwanzig Schritte von der Hotellobby bis zum Sand, dann Hunderte Meter hellgrünes Wasser, das dir nie höher als bis zur Taille reicht. Weit draußen bricht das Riff die Wellen, sodass Kleinkinder in Schwimmreifen sorglos umhertreiben. Am Nordende der Bucht ragt der Two Lovers Point auf, und am Südende entzünden Familien jedes Wochenende Holzkohlegrills auf der Wiese des Ypao Beach Park.

Guam ist ein US-Territorium im westlichen Pazifik, nur wenige Flugstunden von den großen Städten Ostasiens entfernt. Du zahlst in Dollar, fährst rechts und kaufst in Outletläden ein, ohne dass an der Kasse eine Verkaufssteuer aufgeschlagen wird. Doch die Speisekarten sind zur Hälfte auf Chamorro: mit Achiotesamen gefärbter roter Reis, in Zitronensaft „gegartes“ Hähnchen-Kelaguen, Finadene-Sauce aus Sojasauce, Essig und Chili. Geh zum Mittwochabendmarkt im Chamorro Village in Hagåtña, dann kannst du dir all das auf einen Teller häufen.

Die meisten wohnen an Tumons Hotelmeile, fahren mit dem roten Shuttlebus zu den Einkaufszentren und mieten für einen Tag ein Auto für eine Runde entlang der Südküste. Von einem Ende der Insel zum anderen brauchst du etwa anderthalb Stunden, zwei Tage reichen also selbst bei vollem Programm. Der Haken: Von Juli bis November gibt es täglich mehrere Wolkenbrüche, und von August bis November solltest du die Taifunvorhersage im Auge behalten.

Antonio B. Won Pat Guam International Airport (GUM)