Bali Reiseinfos

Sonnenuntergang am Strand von Seminyak. Surfer kommen mit ihren Brettern unterm Arm aus dem Wasser, während Sitzsäcke in Reihen auf dem Sand ausgelegt werden. Einen Block weiter stellt eine Ladenbesitzerin ein kleines Palmblattschälchen auf ihre Türschwelle (ein Canang Sari) und zündet ein Räucherstäbchen an: ein paar Blütenblätter, eine Prise Reis, manchmal eine Süßigkeit. Diese Opfergaben werden mehrmals täglich auf dem Gehweg abgelegt, achte also darauf, wohin du trittst.

Auf Bali macht die Wahl deiner Unterkunft die halbe Reise aus. Kuta und Seminyak, direkt nördlich des Flughafens, stehen für Shopping und Strandbars; Canggu weiter die Küste hinauf für Surfer und Brunchcafés; Ubud im Inselinneren für Reisterrassen, Tempel und Yoga; Nusa Dua, Jimbaran und Uluwatu an der Südspitze für Resorts und das Meer unterhalb der Klippen. Auf der Karte wirkt alles nah beieinander, doch die Straßen sind schmal und ständig verstopft – von Ubud in den Süden brauchst du deshalb ein bis zwei Stunden. Die meisten teilen ihren Aufenthalt auf zwei Gegenden auf.

Vor der Landung brauchst du drei Dinge: das Visum (für die meisten Besucher das e-VOA), die All-Indonesia-Einreisekarte und die Bali-Touristenabgabe. Erledige alle drei online und speichere die QR-Codes auf deinem Handy, dann geht es am Flughafen deutlich schneller. Von April bis Oktober ist es trocken und sonnig; von Dezember bis März gibt es an den meisten Nachmittagen einen kräftigen Regenguss.

Internationaler Flughafen I Gusti Ngurah Rai (Denpasar) (DPS)