Anafiotika
Αναφιώτικα
Ein kykladisches Inseldorf unterhalb der Akropolis
- Öffnungszeiten
- Wohnviertel, jederzeit zugänglich; spät nachts besser meiden
- Tickets
- Kostenlos
- Adresse
- Von Plaka die Treppen Richtung Stratonos-Straße hinauf, direkt unter dem Akropolisfelsen
Im 19. Jahrhundert kamen Bauarbeiter von der Insel Anafi, um am Königspalast zu arbeiten, und bauten am Felsen kurzerhand Häuser wie in ihrer Heimat. Weiß gekalkte Wände, blaue Fensterläden und Topfpflanzen säumen Treppen, die kaum für eine Person breit genug sind – schwer zu glauben, dass du vor wenigen Minuten noch mitten in der Stadt warst. Am Ende der Gassen öffnet sich über die Dächer der Blick auf den Lykabettus und die Stadt. Hier wohnen noch Menschen; setz dich deshalb nicht auf Türschwellen und mach keinen Lärm.
Anreise
- 10–15 Minuten bergauf von Monastiraki (Linien 1 & 3) oder Syntagma (Linien 2 & 3)
- Zeitbedarf: 30 Minuten bis 1 Stunde
Vor deinem Besuch
- Das Viertel ist mit dem Weg entlang der Nordseite der Akropolis verbunden; schau auf dem Weg zum Haupttor vorbei.
- Die Morgensonne setzt die weißen Wände schön in Szene.
- Sprich leise; hier wohnen Menschen.
- Beste Zeit: 9:00–11:00 Uhr
Das gefällt
- Enge Treppen zwischen weißen Wänden, blauen Türen und Blumentöpfen.
- Blicke über die Dächer zum Lykabettus und auf die Stadt.
- Winzige Kapellen und die Katzen des Viertels.
Weniger gut
- Ein Labyrinth mit vielen Sackgassen.
- Kleiner als erwartet; in 20–30 Minuten hast du alles gesehen.
Nahe Anafiotika
- Akropolis & Parthenon — Unter 2,400 Jahre alten Marmorsäulen stehen
- Plaka — Tagsüber Bougainvillea-Treppen, nachts Tavernenlichter
- Römische Agora & Hadriansbibliothek — Römischer Windturm und Kaiserbibliothek zwischen Marktgassen
- Akropolismuseum — Ruinen unter Glasboden, Parthenonskulpturen ganz oben
- Plaka Hotel — Drei-Sterne-Hotel mit direktem Parthenonblick von der Dachbar